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Hausdurchsuchung nach Surfen im offenen WLAN

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Öfters mal was neues. Nachdem manche Staatsbediensteten bereits in der Lage sind um die Ecke zu schauen werden jetzt ganz neue Fähigkeiten trainiert. Und zwar kann ein Polizist jetzt mit bloßen Augen durch ein Auto hindurch erkennen, wenn man sich mit seinem Netbook (die kleinen Dinger im Taschenrechnerformat) in einem offenen WLAN einloggt.

Diese Erfahrung mußte auch ein Mann im Bezirk Traunstein machen, der wurde nämlich von der Polizei bei genau dieser Handlung beobachtet. Einen Monat später wurde er dazu vernommen, wo er keine Aussage machte. Jetzt ließ die Staatsanwaltschaft seine Wohnung durchsuchen und sein Netbook beschlagnahmen.

Der Mann hatte weder ein Programm zum Knacken des WLANs verwendet noch konnten die Hight-Tech-Cops nicht feststellen in welchem WLAN er überhaupt unterwegs gewesen sein soll.

Ein ähnliches Urteil gab es in der Vergangenheit bereits wo ein arbeitsloser Mann aus dem gleichen Grund zu 20 Tagessätzen a 5 Euro verurteilt wurde.

Ich fasse also nochmal zusammen. Der arbeitslose Mann (dem sicherlich auch ein Pflichtverteiger gestellt wurde) wurde zu 100 Euro verurteilt, weil er in einem offenen WLAN seines Nachbarn surfte.

Im aktuellen Fall hat die Polizei gesehen wie sich ein Mann mit seinem Netbook im Auto in ein offenes WLAN (welches das war haben sie allerdings nicht gesehen) eingeloggt hat. Dann wurde er vernommen, Anzeige gestellt, seine Wohnung durchsucht und sein Netbook beschlagnahmt.

Jetzt einfach mal schnell den Taschenrechner und den gesunden Menschenverstand rauskramen und durch darüber nachdenken 😉 Für mich persönlich sind beide Fälle absolute Geldverbrennung und wir machen uns Gedanken über Staatsverschuldung.

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