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Die Uhr tickt für Ladengeschäfte und Amazon legt noch einen drauf!

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Mittlerweile ist es ja nichts neues, das Phänomen des „Beratungsdiebstahls“. Man geht in den Media Markt oder andere Geschäfts. Läßt sich von dem mehr oder weniger fachkundigen Mitarbeiter beraten, tut ganz interessiert und „überlegt“ es sich dann nochmal zu hause. Das Überlegen sieht dann so aus, dass wir spätestens zu hause (manche tun das auch schon direkt im Laden) die Preise online vergleichen und dann bei Amazon und Co. online einkaufen.

Soweit ist das quasi nichts neues für den Händler. Aber Amazon sattelt jetzt noch eine Ladung oben drauf. Im Testmarkt USA startet jetzt ein neuer Amazon Dienst. Der kaufwillige Kunde kann somit direkt im Laden den Barcode des Produktes fotografieren und über die App an Amazon schicken. Soweit nichts neues, man bekommt sofort den Amazon Preis und gut. Aber jetzt kommt der Knaller, Amazon zahlt bis zu 5 USD Kopfprämie wenn man ohne Einkauf den Laden verlässt, Beratungsdiebstahl also aktiv unterstützt.

Die knappe Gewinnspanne und dann noch 5 USD extra? Das rechnet sich schon für Amazon, allein aus 2 Sichten. Erstens liegen mit dem Scan alle Daten zum Produkt vor, der Kunde kann quasi direkt bestellen, 1-Click-Shopping. Und zweitens bekommt Amazon so sehr schnell Rückmeldung über gefragte Produkte und aktuelle Preise im stationären Handel und kann so ggf. die Preise anpassen, was dann wieder zum ersten Punkt führt.

Übrigens, wer die deutsche App von Amazon nutzt, sollte schon eine Funktion namens „memo“ finden, die so ziemlich das gleiche tut und laut Amazon derzeit in der Entwicklung ist und bereits Produkte nur anhand eines Bildes erkennen soll, ganz ohne Barcode…

In diesem Sinne kann man sich nächstes Jahr dann sicherlich über leere Innenstädte freuen. Amazon sei Dank….

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