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Ein deutsches Vorzeige-Startup?

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Mit Wunderkit startet die zweite Applikation eines erfolgsversprechenden Berliner Startup Unternehmens, die 6Wunderkinder, welche im Januar für enorm viel Aufmerksamkeit sorgten, sogar in meinem Spam-Ordner. Nicht nur in diversen Interviews und mit großen Worten, sondern auch mit einem kreativem Auftreten präsentiert das Unternehmen sich selbst und seine Anwendungen enorm Innovativ.

Der Software as a Service-Dienstleister hat vor geraumer Zeit die Wunderlist veröffentlicht, eine beliebte und gelobte Get-Things-Done App in gutem Design, seit Mitte Januar kommt der zweite Dienst an den Start.

Wunderkit: Gruppen-GTD mit sozialer Komponente

Die neue Web-Applikation Wunderkit läuft aktuell in einer öffentlichen BETA-Version und gibt bereits Einblick auf die Hauptkomponenten. Zunächst einmal findet man heraus, wie die 6Wunderkinder an Ihren Kunden Geld verdienen wollen: Pro-Accounts nennt sich das Konzept. In der jetzigen Phase hat man davon 90 Tage nach Anmeldung, in denen man alle Funktionen nutzen kann, ohne direkt Geld ausgeben zu müssen.

Die Wunderlist findet man relativ schnell wieder: Auf diversen Workspaces, welche man anlegen und teilen kann, gibt es die Möglichkeit einzelne Aufgaben anzulegen, Kommentieren, gut zu finden und die Aktivität von dem jeweiligen Workspace auf dem Dashboard zu verfolgen. Nimmt man die bekannten Funktionen aus Wunderlist und die sozialen Features weg, bleiben noch die Notes, in denen man ähnlich den Spreadsheets man gemeinsam interagieren kann.

Der Pro-Account erlaubt es auf geteilten Workspaces zu arbeiten, und bei der Masse an Funktionen die dort im aktuellen Zustand zur Verfügung stehen, lohnt sich dieser meiner Meinung nach definitiv noch nicht. Seine Funktion hebt sich vom Standardaccount ab in dem man auch auf anderen Workspaces, zu denen man eingeladen wurde, aktiv zu werden. Als weitere Alleinstellungsmerkmale hat Wunderkit wieder den gewohnten Schreibtisch-Hintergrund auf dem alles wichtige ablaufen soll und besonders hervorzuheben ist das enorm gute Handling im Browser, was wohl den meisten Spaß an der Applikation bringt.

Viel Besonderes sieht man also noch nicht wobei von dem Prinzip „Apps in Apps“ her noch enorm viel raum ist und von Besonderheiten in Vergleich zu anderen Anbietern habe ich noch nicht wirklich etwas vernommen. Immerhin erwarte ich nun in den 90 Tagen Testphase mehr Gründe, die mich von einem Pro-Account überzeugen, eine Stramme Deadline die sich das Unternehmen dort zieht.

Aufmerksamkeit und Interesse, das gab es direkt zum Start der 1-wöchigen Closed-BETA. Hat man seine wöchentliche Junkfilter-Aufräumaktion am Laufen, waren dort diverse Spam-Mails vorzufinden von Leuten, die verzweifelt versuchen Hits auf ihrem persönlichen Anmeldelink zu generieren – Ohne Frage ein Indiz für die große Hoffnung einer großen Masse an dem neuen Produkt – Nimmt man den Pro-Account weg, ist das auch durchaus im B2C-Bereich berechtigt.

Wunderkit.com, t3n.de Artikel

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