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Erstes Framer Meetup Munich – ich war neugierig und dabei

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Silvia Bormüller, eine gute Freundin aus Studienzeiten (ok, so lange ist es noch nicht her) hat mich vor ein paar Wochen zum ersten von ihr und Jonathan Arnold organisierten Meetup eingeladen.

Nachdem ich mich ja öfters auf solchen Veranstaltungen blicken lasse, konnte mich mir das nicht entgehen lassen. Die Software Framer.js und Sketch kannte ich bis dato noch nicht. All die UX und Prototyping-begeisterten Menschen schlagen wahrscheinlich gerade die Hände über dem Kopf zusammen. „Warum kennt er das denn nicht??!!1“

Sei es drum, ich kannte es nicht 😉 Wahrscheinlich lag das auch daran, dass ich ja ein Windows User bin. Und die angesprochene Software nur auf dem Mac zur Verfügung steht. Und da kam auch schon die erste Hürde. Auf der Meetup Seite des Events war die Bitte, man solle mit Laptop und installierter Software aufschlagen. Und so stellte ich am Vorabend fest, die Software gibt es nur für den Mac. Aber zum Glück lag im Rollcontainer im Büro in der unterster Schublade (wie ein Kollege so schön sagt „gleich neben dem Niveau“) noch ein Macbook. Erleichterung!

Also ging es am 28. November auf zu Microsoft. Ich persönlich finde es ja klasse, dass Microsoft hier ohne großes Theater Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Da scheinen sich andere Unternehmen im Nachhinein deutlich mehr aufgeregt zu haben. Aber das ist ein Insider.

Nach einer zeitlichen Punktlandung stellte ich fest, hier ist echt gut was los! Der Raum war randvoll und man musste schon weitere Stühle dazustellen. Ein sehr gutes Zeichen!

Also schnell mal einen Platz suchen und die Tischnachbarn kennen lernen. Und das geschah schon größtenteils auf Englisch. Internationales Puplikum war also angesagt. Das versprach eine Menge!

Ich sitze ziemlich in der Mitte mit dem Karo Hemd 😉

Und schon gehts pünktlich los. Eine kurze Einleitung der Manu (Technical Evangelist bei Microsoft). Die Silvia war sichtlich nervös, aber das wäre ich auch gewesen!

Also erstes begann Niels van Hoorn (Product Engineer bei FramerJS) mit einer Produktvorstellung und den Möglichkeiten von Framer.

Anschließend ging es direkt mit David Lee (Interaction & industrial designer) weiter. Er zeigte, wie in seinem Unternehmen Framer eingesetzt wird. Und dabei beschränkt sich das ganze nicht nur auf die Darstellung von zukünftigen Apps. Nein, auch die Möglichkeiten zum Testen physikalischen Eingabesystemen (physical UI) und dem direkten Vergleich der Varianten war hier ein Thema.

Nach einer kurzen Pause samt Getränkeaufnahme und -rückgabe ging es dann im Workshop Style weiter. Niels führte die Besucher durch kleinere Übungen um so die Software kennenzulernen. Aber man merkte schnell, der Mann weiß, was er tut. Und so ging es zügig ans Eingemachte. Und obwohl man die Software auch locker ohne Programmierkentnisse bedienen kann, wechselte ich dann auch ins Coding Fenster. Man kam schnell zu Ergebnissen und klickte munter in seiner neu gestalten Oberfläche rum. Niels war dabei immer mitten im Puplikum und half sofort bei offenen Fragen, so dass jeder gut mitkam.

Im Anschluss wurde noch die Verbindung mit Sketch hergestellt. So dass man seine Artboards aus Sketch einfach und schnell in Framer einbinden und ansprechen konnte. Jetzt hatten alle 20 Minuten Zeit um etwas vorzeigbares zu bauen. Und das nicht nur einfach so, es gabs natürlich auch was zu gewinnen. T-Shirts und Software Lizenzen für Framer und Sketch. Dabei kamen gute Sachen bei raus.

Nach über 3 Stunden hatte Niels auch die letzten Fragen beantwortet. Unter anderem auch meine und ich konnte meine erste eigene Funktion in Framer schreiben. Fertig war die Bildergalerie! Ein rund herum gelungener Abend mit interessanten Gesprächen, spannenden Gästen und einer super Organisation. Ich war gerne dabei und werde auch das nächste mal wieder reinschauen. Und nachdem ich unserem UX Profi im Büro das Ergebnis zeigt, war er auch begeistert und kommt vielleicht auch mit.

Und zu guter letzt konnte ich auch die brennende Frage von unserem Front-End Profi beantworten „Warum zur Hölle steht da ein Mac auf deinem Schreibtisch?“

Somit bleibt mir nur die Empfehlung des mitgenommenen Microsoft Goodies:

fullsizerender

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